Cannabis gehört zur botanischen Gattung der Hanfgewächse mit psychoaktiven Wirkstoffen.
Die stärkste Wirksubstanz ist Tetrahydrocannabinol (THC). Hier wird zwischen der weiblichen und männlichen
Form unterschieden, da nur die weibliche Gattung einen Rausch erzeugen kann.
Die Aufnahme von Cannabis, Hanf, Haschisch als auch Marihuana erfolgt über einen mit Tabak
vermischten Joint oder über Nahrungsmittel, wie in Plätzchen eingebacken. Besonders reich
an THC sind dabei die unbefruchteten weiblichen Blütenstände (etwa 6 bis 20 %), im Rest der Pflanze
ist der Anteil deutlich geringer (knapp 1 %), in den Samen der Pflanze ist gar kein THC enthalten.
Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und dauert bis zu 3 Stunden. Bei einem oralen Verzehr setzt die
Wirkung jedoch erst nach 2 Stunden ein und kann bis zu 5 Stunden andauern. Die Wirkung von Cannabis
ist vorwiegend entspannend, appetitfördernd und verstärkt die vorherrschende
Gefühlslage. Gelassenheit, Heiterkeit, Angst und Freude. Diese können wechseln und auch
gleichzeitig bestehen, die Nebenwirkungen und Wirkungen von THC überschneiden sich oft. Die
Konzentrationsfähigkeit ist deutlich eingeschränkt, das Zeiterleben ist verlangsamt, auch
Psychosen können ausgelöst werden.
|
|